Trotz starker Korrektur – Zeit für Dividenden muss sein …


Trotz starker Korrektur – Zeit für Dividenden muss sein …
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist bei mir jedes Jahr das gleiche Ritual – ungeachtet ob an der Börse Jubelstimmung herrscht oder ob – wie gerade heute – die Kurse stark in die Tiefe rauschen. Immer wenn ich Ende März meine gute alte Standuhr eine Stunde vorstelle, dann weiß ich:
Die Dividendensaison steht vor der Tür. Für uns Wachstumsstrategen sind Ausschüttungen ein wichtiger Bestandteil der Gesamtrendite, Dividenden können dabei langfristig die Hälfte oder noch mehr ausmachen.
Der beste Beweis ist ja der Dow Jones, der bekanntlich bei über 40.000 Punkten steht und inklusive Dividende bei mehr als 100.000! Auf lange Sicht ist also nicht nur die Kursentwicklung der Aktie von Bedeutung, sondern auch, was die Dividende macht. Dabei ist die Höhe der Rendite gar nicht das entscheidende Kriterium, auf Dauer ist es noch wichtiger, dass die Dividenden zuverlässig fließen und man sich auf die Anhebungen der Unternehmen verlassen kann.
Und das aus drei Gründen. Erstens: Steigen die Gewinnbeteiligungen seit Jahrzehnten kontinuierlich, muss es ein erstklassig positioniertes und seit Langem wachsendes Unternehmen sein. Zweitens ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Konzern alles dafür tun wird, diese positive Entwicklung selbst in wirtschaftlich wackligeren Zeiten fortzusetzen. Und drittens: Stetig steigende Dividenden wirken sich meist auch positiv auf die reine Kursentwicklung der Aktien aus. Ich möchte Ihnen das anhand des S&P-Index beweisen, der die 500 größten amerikanischen Aktiengesellschaften enthält. Seit dem Jahrtausendwechsel konnte der S&P 500 um 290 Prozent zulegen. Sie geben mir bestimmt recht: Das ist nicht schlecht!

Aber wie war die Kursentwicklung der Unternehmen aus dem S&P 500, die seit mindestens 25 Jahren ununterbrochen ihre Dividenden angehoben haben? Auch so einen Index gibt es, er nennt sich S&P Dividend Aristocrats und in ihm sind viele bekannte Namen wie Procter &Gamble, Coca-Cola, Hormel oder Colgate. Und jetzt wird’s spannend: Diese Aktien sind seit dem Jahr 2000 im Schnitt nicht um 280 Prozent geklettert, sondern sogar um 500 Prozent. Wohlgemerkt: Wir sprechen nur von der Kursentwicklung – inklusive reinvestierter Dividenden waren es sogar rund 1.000 Prozent …
Die kommenden Ausgaben sind nicht nur randvoll mit interessanten Dividendenaktien, sondern auch mit unseren Antworten auf die vielen aktuellen Fragen, die unsere Leser derzeit am meisten interessieren:
Den aktuellen Rückschlag schon zum Nachkauf nutzen?
Mit welcher Strategie schlagen wir dem Zollkrieg ein Schnippchen?
Welche unserer Wachstumsaktien sind dagegen nahezu immun?
Welche unserer Konzerne leiden darunter am Stärksten?
Welche unserer Favoriten bieten dadurch jetzt das größte Aufholpotenzial?
Welche unserer Titel erfahren eine Neubewertung und welche nicht?
Was ist bei der Quellensteuer das Wichtigste?
Wer zahlt wann und wie viel?
Ich wünsche allen Lesern schon jetzt viel Spaß beim Schmökern der kommenden Ausgaben und vor allem – bleiben Sie gelassen!
Herzliche Grüße aus Stuttgart
Ihr

Joachim Brandmaier
und das gesamte Team aus Stuttgart
Aktuelle Leserzuschriften:
Folge Ihren Ratschlägen in diesen “unruhigen” Tagen
Hallo Herr Brandmaier + Team, es ist ein herrlicher und noch besser, ein großartiger Artikel in Ihrem letzten Newsletter “Meine Aktien sind wie mein Garten” und dann auch noch zum am 1. April und kein Scherz sondern eine tolle Erkenntnis. Ich folge seit Jahren Ihren guten Ratschlägen und das mit Erfolg in Ruhe und Gelassenheit in diesen “unruhigen” Tagen. Danke und herzliche Grüße von Hermann H. aus Steinfurt
Wertschöpfungskette kurz erklärt
Sehr geehrter Herr Brandmaier, ich sehe das so: zuerst verkaufe ich meinen Kunden über meine Investments McDonald`s und Starbucks die Kalorienbomben. Diese können sie am Terminal mit Mastercard bezahlen. Wenn die Kunden dann an Diabetes und Übergewicht leiden, verkaufe ich ihnen über meine Firma Novo Nordisk Insulin und Abnehmspritzen. Wenn sich die Kunden nicht mehr bewegen können, sitzen Sie auf dem Sofa, schauen Netflix und warten auf die neuen Gelenke von Stryker. McDonald`s, Starbucks, Mastercard, Novo Nordisk, Netflix und Stryker – das Power-Sextett für jedes Langfristdepot. Schöne Grüße, Christian G. aus der Nähe von Stuttgart
Ihre Email an den Joachim Brandmaier:
Wie gehen Sie gerade mit der aktuellen Situation um? Wie fühlen Sie sich gerade mit Ihren Aktien? Werden Sie schon etwas nervös? Oder schon panisch? Oder denken Sie eher an ein Aufstocken Ihrer Positionen? Ich bin mal gespannt ..
Schreiben Sie mir hier, ich freue mich auf jede Zuschrift – gerade in diesen turbulenten Zeiten …
Noch kein Leser des Stuttgarter Aktienbriefes, der Pflichtlektüre für Langfriststrategen, in Krisenzeiten auch das “Beruhigungsblätte aus Stuttgart” genannt? Dann schauen Sie mal hier:

Visits: 1798